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Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Studiengänge“

Am heutigen Nachmittag vermittelten in einer 90-minütigen Veranstaltung professionelle Referentinnen und Referenten aus zehn unterschiedlichen dualen Studiengängen den Schülerinnen und Schülern Informationen aus erster Hand sowie die Möglichkeit, persönlich mit den hinter ihnen stehenden Unternehmen bzw. Hochschulen in Kontakt zu treten.

Den Eröffnungsvortrag in der Aula, gehalten von Frau Wolf von der Hochschule Darmstadt, besuchten alle geladenen Schülerinnen und Schüler gemeinsam.

 

Dual 1

 

Danach teilten sich die insgesamt etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemäß ihren Präferenzen auf die parallel in Klassenräumen stattfindenden Vorträge zu den verschiedenen dualen Studiengängen auf.

Angeboten wurden folgende Veranstaltungen:

  1. Onlinekommunikation, Hochschule Darmstadt, Frau Hoffmann

  2. Versorgungs- und Umwelttechnik, Elektrotechnik und Automation,
    Merck KGaA, Herr Olejar

 

  1. Chemie dual, Evonik Industries AG, Frau Franz und Herr Emir

  2. Biopharmaceutical Science, Provadis, Frau Dinca

  3. Informatik, Software AG, Frau Hertel

  4. Wirtschaftsinformatik (E-Government),
    Oberfinanzdirektion Frankfurt, Herr Schidler

 

  1. Diplom Finanzwirt*in, Finanzamt Dieburg, Herr Weinkauf

  2. Physician assistant (Arztassistent*in),

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, Herr Dr. Pietsch

 

  1. Physiotherapie, F+U Rhein-Main-Neckar-GmbH, Frau Piel

  2. Fitnessökonomie, Clever fit Dieburg, Herr Roskot

Während in Informatik z.B. von Forschungsprojekten im Bereich Energie­management in Brasilien berichtet wurde, ging es in Wirtschaftsinformatik u.a. um Rationalisierungs­maßnahmen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz sowie um E-Government, hier z.B. digitale Aktenführung.

 

Chemie dual ist einerseits stark praxisorientiert, hat aber andererseits schulisch einen strikten Fächerkanon, bestehend aus MINT-Fächern. Es gibt keine Semesterferien, sondern lediglich 30 Tage Urlaub, dafür aber auch eine überdurchschnittliche Vergütung.

 

Wer Diplom Finanzwirt*in werden möchte, kann in Rotenburg an der Fulda die HHFR besuchen und lernt dort in einer Studiengruppe aus 25-30 Teilnehmern; der Praxisteil findet im Finanzamt statt.

 

Physiotherapie wird als Bachelor-Studiengang angeboten: Zwar wird der akademisch gebildete Physiotherapeut zunächst genauso bezahlt wie ein Ausbildungs­absolvent, er kann sich aber weiter spezialisieren.

 

Der Physician assistant nimmt als recht neue Profession eine Mittelstellung zwischen Arzt- und Pflegeberuf ein, es findet eine Aufnahmeprüfung statt, dafür gibt es für diesen Studiengang keinen NC.

Diesen gibt es allerdings im Studiengang Onlinekommunikation: Wer ihn nicht erreicht, muss bis zu sechs Semester auf einen Studienplatz warten.

Biopharmaceutical Science ist ein offenbar sehr gefragter Studiengang: Auf 400 zu vergebende Plätze kommen ca. 7000 Bewerber, sodass für die Auswahl auch Bereiche im Lebenslauf ausschlaggebend sein können, die mit dem angestrebten eigentlichen Beruf nichts Konkretes zu tun haben.

 

Versorgungs- und Umwelttechnik, Elektrotechnik und Automation sind ebenfalls gefragte Studiengänge, und die Teilnehmer konnten erfahren, dass bei der Bewerberauswahl auf Umgangsformen und Erscheinungsbild durchaus Wert gelegt wird und dass auch eine medizinische Untersuchung verlangt wird.

 

Gut besucht war heute auch der Vortrag zum Studiengang Fitnessökonomie.

Nachfolgend einige Impressionen aus den einzelnen Vortragsveranstaltungen:

 

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07. Mai 2019 Angelika Schneider